[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [Z] 506 Projekte

PlantPower

Universität/Institut:Forschungszentrum Jülich
Abteilung:ICG-3 Phytosphäre
Region:Nordrhein-Westfalen
Ansprechpartner:Dr. Arnd Kuhn
Dr. Stephan Bloßfeld
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:1.1.2009 - 31.12.2012
Inhalt:Das von der Europäischen Union im Zuge des siebten Förderrahmenprogramms
unterstütze Kooperationsprojekt "PlantPower" (Fördernummer 226532)
entwickelt eine neue Form der Brennstoffzelle:
Die biologische Brennstoffzelle. Bei dieser Form der
Brennstoffzelle wird mit Hilfe von Pflanzen und Bakterien
auf nachhaltige Weise Strom produziert und zwar ganz
analog zur klassischen Brennstoffzelle mit einer Anoden-
und Kathodenreaktion (De Schampelaire et al. 2008;
Strick et al. 2008).
In toto handelt es sich bei der biologischen Brennstoffzelle
um eine nachhaltige Energiequelle, die CO2 neutral ist und
nur Wasser als Endprodukt erzeugt. Die Funktion der
biologischen Brennstoffzelle ist dabei abhängig von
natürlichen Faktoren: Sonne, Wasser, Pflanzen und Bakterien.
Derzeit wird unter anderem noch nach den am besten geeigneten
Pflanzen und Bakterien gesucht, da nicht alle geeignet ist. Darüber hinaus werden
die technischen Eigenschaften der Brennstoffzelle optimiert.

Am Projekt beteiligen sind neben Europäischen Hochschulen (Universität Wageningen,
Universität Ghent, Universität Rennes) auch das Forschungszentrum Jülich
sowie das Helmholtz Zentrum München. Als Industriepartner
sind beteiligt MAST Carbon Technology Ltd (UK), Wilhelm
Eisenhuth GmbH KG (D), Maris Projects B.V. (NL), De Ruiter
Seeds NL B.V. (NL).

Neben dem Forschungsvorhaben hat sich bereits ein Spin-Off
Unternehmen der niederländischen Universität Wagenigen
gegründete. Plant-e arbeitet daran, bis zum Ende dieses
Jahres ein entsprechendes Produkt auf den Markt zu bringen,
mit dem beispielsweise ein Mobiltelefon geladen werden kann.

Relevanz:Eine Anwendung ist theoretisch in den verschiedensten
Bereichen vorstellbar: zum Beispiel in Gewächshäusern,
privaten Haushalten oder Gärten, Parks, Nassreisfeldern
sowie auf begrünten Dächern; also überall dort, wo Pflanzen
wachsen können. Die Ergiebigkeit birgt derzeit noch
erhebliches Verbesserungspotential. Geplant ist ein „Energy
Output“ von 0,23 Megawatt pro Quadratkilometer.
Kooperationsmöglichkeiten:Energiebranche
Brennstoffzellenzulieferer
Themenbereiche- Umweltfreundliche Energieerzeugung
Letzte Änderung:10. Juli 2010
Dieser Eintrag wurde bestätigt.