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Klimawandel, Wasserkonflikte und menschliche Sicherheit (CLICO) | |
| Universität/Institut: | Ecologic Institute |
| Abteilung: | Berlin |
| Region: | Berlin |
| Ansprechpartner: | Dr.-Ing. Eleftheria Kampa Tel. +49 (30) 86880-0 |
| Email: | This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it |
| Projektlaufzeit: | Januar 2010 bis Dezember 2012 |
| Inhalt: | Der Klimawandel stellt mehrfache Bedrohungen für die menschliche Sicherheit dar. Hydroklimatische Gefahren wie z.B. Dürren und Überschwemmungen haben das Potenzial, soziale Spannungen und Konflikte sowohl innerhalb als auch zwischen Staaten zu verursachen oder zu verschärfen. Das neue EU-finanzierte Projekt CLICO wird die Beziehungen zwischen hydroklimatischen Gefahren, menschliche Sicherheit und Konflikte untersuchen. Es werden außerdem Empfehlungen entwickelt, wie Politik und Institutionen beschaffen sein müssen, um klimabedingte Wasserkonflikte zu vermeiden oder auf solche besser vorbereitet zu sein. Hintergrund Mögliche Zusammenhänge zwischen den Folgen des Klimawandels und gewaltsamen Konflikten werden in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert. Internationale Beschlüsse, wie z.B. die Rio Erklärung über Umwelt und Entwicklung, die Europäische Sicherheitsstrategie und die UN High Level Panel on Threats, Challenges, and Change befassen sich mit möglichen Zusammenhängen zwischen Klimawandel und gewaltsamen Konflikten. Indes beruht die behauptete kausale Beziehung zwischen Wasserknappheit und gewaltsamen Konflikt in der Regel auf einzelnen Fallstudien und wurden nicht durch größere Vergleichsstudien bestätigt. Die Verwundbarkeit, Anpassungskapazität und Widerstandsfähigkeit verschiedener Regionen und Gemeinschaften in Hinsicht auf den Klimawandel variiert stark, genauso wie die Wahrscheinlichkeit für gewaltsame Konflikte. Hauptziele In diesem Kontext verfolgt CLICO folgende Ziele: Die Beziehungen zwischen hydroklimatischen Gefahren, Verwundbarkeit im Klimawandel, menschlicher Sicherheit und Konflikten zu verstehen und zu modellieren, auf der Grundlage von theoretisch fundierter, vergleichender empirischer Analyse. Ecologic leitet die Analyse der internationalen, nationalen und regionalen Politikansätze, die hydroklimatischen Gefahren und Anpassung adressieren, mit Schwerpunkt Sicherheit (Work Package (WP) 4). Ein adäquates Modell dieser Beziehungen wird zu einem Leitlinienset für das Mainstreaming von Hydrosicherheitsthemen in der Politik weiterentwickelt werden. |
| Relevanz: | Entwicklung von Empfehlungen wie Politik und Institutionen beschaffen sein müssen, um klimabedingte Wasserkonflikte zu vermeiden oder auf solche besser vorbereitet zu sein. |
| Kooperationsmöglichkeiten: | Forschungsinstitute |
| Themenbereiche | - Nachhaltige Wasserwirtschaft |
| Letzte Änderung: | 16. April 2010 |





