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Modellbasierte Quantifizierung und Internetbasierte Visualisierung der Einträge prioritärer Stoffe in die Flussgebiete Deutschlands

Universität/Institut:Fraunhofer - Institut für System- und Innovationsforschung ISI
Abteilung:Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme
Region:Baden-Württemberg
Ansprechpartner:Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hillenbrand
Telefon +49 721 6809-119
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:
Inhalt:Der Eintrag von Schwermetallen sowie von weiteren durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie als prioritär eingestuften Stoffen in die Oberflächengewässer stellt eine Beeinträchtigung aquatischer Ökosysteme dar. Zur Reduzierung der Schadstofffrachten hat die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen internationaler Meeresschutz- und Flussgebietsabkommen Mengenre­duk­tions­ziele vereinbart. Weiterhin ist auf Ebene der Europäischen Union im Jahre 2000 die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Kraft getreten. Durch die Richtlinie soll eine ständige Reduzierung der Verschmutzung und ein "guter ökologischer Zustand" der Gewässer erreicht werden. Aus diesen Abkommen ergibt sich für die Mitgliedstaaten die Verpflichtung, signifikante Belastungen der Gewässer durch punktförmige und diffuse Quellen auszuweisen.

Ziel dieses Vorhabens ist es, ein Werkzeug zu entwickeln, das Bund und Länder bei der Quanti­fizierung der Emissionen aus punktförmigen und diffusen Quellen sowie bei der Erarbeitung von Bewirtschaftungsplänen für die WRRL unterstützt. Dies gilt insbesondere für die großen Flussgebiete und die Küstenzonen, deren Bewirtschaftungs­pläne jeweils das gesamte Einzugsgebiet (einschließlich der angrenzenden ausländischen Teilgebiete) umfassen und für die Analysen und Szenario­berechnungen mit einheitlichen Modellgrundlagen durchgeführt werden müssen.

Relevanz:Erreichung einer höheren räumlichen Auflösung für die Berechnung der Schwermetallemissionen sowie in der Weiter­entwicklung der Quanti­fi­zierungs­ansätze für Emissionen aus urbanen Gebieten (Kommunale Kläranlagen, Regenwasserkanäle, Mischwasserüberläufe) und historischen Bergbaualtlasten.
Kooperationsmöglichkeiten:Forschungsinstitute
Themenbereiche- Nachhaltige Wasserwirtschaft
Letzte Änderung:29. März 2010