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Wasser in Zentralasien (CAWa) - Arbeitspaket 1: Aufbau von Monitoring-Stationen | |
| Universität/Institut: | Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ |
| Abteilung: | Sektion 5.4 |
| Region: | Ausland |
| Ansprechpartner: | Projektleiter: Prof. Bruno Merz Projektkoordination: Katy Unger-Shayesteh |
| Email: | This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it |
| Projektlaufzeit: | Juni 2008 bis Dezember 2011 |
| Inhalt: | Nachhaltiges Wassermanagement benötigt zuverlässige und belastbare Daten. Wasservorkommen und Wasserverbrauch in Zentralasien müssen daher über nationale Grenzen hinweg einheitlich erfasst werden. Aus diesen Informationen lassen sich Zukunftsszenarien und Strategien für ein nachhaltiges Wassermanagement ableiten. Die Partner des CAWa-Netzwerks erheben solche Daten und entwickeln Methoden zu deren Analyse. Der breite, interdisziplinäre Ansatz des Projekts nutzt hierzu hydrologische Modelle, ebenso wie die Satelliten-Fernerkundung und Informations- und Kommunikationstechnik. Das Projekt „Wasser in Zentralasien“ (CA Wa) wird als Teil der deutschen Wasserinitiative für Zentralasien („Berliner Prozess“) vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert. |
| Relevanz: | Im Rahmen des CAWa-Projekts werden moderne automatisierte hydrometeorologische Monitoring-Stationen in Zentralasien aufgebaut. Diese Stationen können ihre Messdaten kontinuierlich und in Echtzeit via Satellitenkommunikation übertragen. Die komplexen Stationen sind modular aufgebaut, jederzeit können weitere Sensoren angeschlossen werden. Damit können die Stationen sektorenübergreifend z.B. auch für den Katastrophenschutz eingesetzt werden. Die Stationen werden von Solarpanelen mit Energie versorgt. Eine implementierte Steuerungseinheit ermöglicht den Fernzugriff auf die Stationen, so dass auch über große Entfernungen, z.B. aus Deutschland, eine Kontrolle des Stationszustandes möglich ist. So können beispielsweise der Batteriestatus geprüft, eine Wartungsdiagnose erstellt oder die Messintervalle der Sensoren geändert werden. Die Daten der Stationen werden in eine zentrale Dateninfrastruktur eingespeist, an die auch bereits bestehende Datenbanken weiterer Partner andocken können, um Daten auszutauschen. Ähnliche Stationen setzt das GFZ auch in anderen Regionen der Welt ein, darunter in Vietnam (WISDOM-Projekt)und als Teil des Tsunami-Frühwarnsystems im Indischen Ozean (GITEWS-Projekt). |
| Kooperationsmöglichkeiten: | - Hersteller von hydrometeorologischen Messgeräten - Betreiber von Messnetzen |
| Themenbereiche | - Nachhaltige Wasserwirtschaft |
| Letzte Änderung: | 27. Mai 2010 |
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