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Kunststoff-Recycling | |
| Universität/Institut: | Fraunhofer - Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV |
| Abteilung: | Kunststoff-Recycling |
| Region: | Bayern |
| Ansprechpartner: | Dr. Andreas Mäurer Tel. +49 8161 491-330 |
| Email: | This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it |
| Projektlaufzeit: | |
| Inhalt: | Unser patentrechtlich geschützter CreaSolv®-Prozess erlaubt eine herausragende Wertschöpfung. Durch spezielle Reinigungsverfahren werden Verunreinigungen und Schadstoffe effektiver abgetrennt. Die recyclierten Kunststoffe aus kontaminierten Gemischen oder Materialverbunden weisen Neuware-Eigenschaften auf. Das Kunststoff-Recycling bei sortenreinen Abfällen ist etabliert und gängige Praxis. Selbst für gemischte post-consumer Abfälle mit Schmutzanhaftungen sind Sortier- und Aufbereitungsverfahren für ein Recycling im Bereich der Verpackungskunststoffe weit entwickelt. Für manche post-consumer Kunststoffgemische, beispielsweise mit ähnlicher Dichte, versagen jedoch die verfügbaren Trenntechniken zur Entfernung der äußeren Verunreinigungen. Das Fraunhofer IVV arbeitet hier an der Trennung und Aufbereitung zum sortenreinen Wiedereinsatz des Materials. Der Begriff Selektive Extraktion beschreibt ein werkstoffliches Recyclingverfahren für Kunststoffe, die aufgrund ihrer spezifischen Löslichkeit in hoher Reinheit wiedergewonnen werden können. Das besondere Potential des Verfahrens liegt in der Reinigung des Materials auf molekularer Ebene. Qualitätsbeeinflussende Störstoffe werden schonend und unter Erhalt der Polymereigenschaften entfernt. Die drei Hauptschritte dabei sind: - Auflösen des Zielkunststoffes mit einem selektiven Lösemittel; andere Bestandteile der Abfallfraktion bleiben ungelöst, Ergänzt werden die Hauptschritte bei Bedarf durch eine vorgeschaltete Zerkleinerung und Vorreinigung sowie durch eine nachgeschaltete Konfektionierung zum mechanischen Konzentrieren, Trocknen und Compoundieren. |
| Relevanz: | Großtechnische Verfahrensumsetzung zu Industrieanlagen, die qualitätsgesicherte Rezyklate aus Kunsstoffabfällen produzieren |
| Kooperationsmöglichkeiten: | Elektroindustrie Entsorgungsindustrie Lösungsmittelhersteller |
| Themenbereiche | - Rohstoff- und Materialeffizienz - Kreislaufwirtschaft |
| Letzte Änderung: | 25. März 2010 |





