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FlexPakRenew: Entwicklung eines ökoeffizienten flexiblen Verpackungspapiers mit geringer Grammatur und trotzdem hoher Barriere

Universität/Institut:Fraunhofer - Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV
Abteilung:Funktionsmaterialien
Region:Bayern
Ansprechpartner:Dr. Claudia Schönweitz
Tel. +49 8161 491-117

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Projektlaufzeit:2008 bis 2011
Inhalt:Der weltweite Bedarf an flexiblen Packstoffen steigt jährlich um
5 %. 2010 werden somit 16 Mio Tonnen pro Jahr benötigt, wobei Europa den größten Markt darstellt, vor USA und Kanada. Flexible Packstoffe basieren derzeit überwiegend auf Verbunden mit Kunststofffolien.

Das Ziel von FlexPakRenew ist die Entwicklung eines innovativen ökoeffizienten, flexiblen Packstoffes aus nachwachsenden Rohstoffen sowohl für den Food- als auch für den Non-Food-Bereich, um die Abhängigkeit der Verpackungsbranche von der Erdölindustrie zu reduzieren. Das Forschungsvorhaben soll die führende Position Europas auf dem Verpackungsmarkt stärken.

Das neuartige flexible Papier mit Multilayerstruktur (50 bis 90 g/m²) wird vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Durch einen mehrschichtigen Aufbau in Kombination mit aktuellen Entwicklungen aus der Nanotechnologie und der Oberflächenbeschichtung sollen Barriereeigenschaften erreicht werden, die vergleichbar sind mit herkömmlichen Kunststoffverbunden und Composites mit mittlerer aber auch hoher Barriere. Eine geringe Permeabilität soll sowohl gegenüber Wasserdampf und Sauerstoff als auch gegenüber Fett und Aromastoffen erzielt werden.

Besonders wichtig bei der Entwicklung des neuen Verpackungsmaterials ist der Gedanke der Nachhaltigkeit. Ein ökoeffizienter Herstellungsprozess und eine optimierte Recyclingfähigkeit oder Bioabbaubarkeit des Materials sollen dazu beitragen die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren.

Relevanz:Entwicklung eines innovativen ökoeffizienten, flexiblen Packstoffes aus nachwachsenden Rohstoffen mit optimierter Recyclingfähigkeit oder Bioabbaubarkeit des Materials. Das Verpackungsmaterial kann sowohl bei Food-, als auch Non-Food-Produkten verwendet werden
Kooperationsmöglichkeiten:Forschungsinstitute
Themenbereiche- Rohstoff- und Materialeffizienz
- Kreislaufwirtschaft
Letzte Änderung:25. März 2010