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Schmierstoff auf Polymerbasis zum Ersatz von Mineralöl in der spanenden Fertigung – Integration in die industrielle Produktion | |
| Universität/Institut: | Fraunhofer - Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV |
| Abteilung: | Biogene Rohstoffe |
| Region: | Bayern |
| Ansprechpartner: | Andreas Malberg Tel. +49 8161 491-417 |
| Email: | This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it |
| Projektlaufzeit: | 2009 bis 2011 |
| Inhalt: | Erdöl ist noch immer die Basis für technische Schmierstoffe in Prozessen der Metallbearbeitung. Die deutsche Industrie und das Handwerk benötigen pro Jahr 1,15 Mio. Tonnen Mineralölprodukte, deren Beschaffung und Beseitigung jährlich Kosten in Höhe von ca. 3,3 Mrd. € verursachen. Der Einsatz von Mineralöl insbesondere als Basisfluid in nichtwassermischbaren Kühlschmierstoffen ist jedoch mit einer Vielzahl von kritischen Punkten verbunden. Hierzu zählen neben der Kostenbelastung v.a. die Notwendigkeit zur Einrichtung von Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen, eine aufwändige und energieintensive Bauteilreinigung sowie gesundheitliche Beeinträchtigung der Mitarbeiter. Von Juli 2005 bis Juni 2008 wurde im Verbundvorhaben „Mineralölfreier Schmierstoff auf Polymerbasis zur Kostensenkung und Ressourcenschonung in Prozessen der spanenden Fertigung“ (FKZ: 01RI05054-9) ein kostengünstiger und umweltverträglicher Schmierstoff auf Wasserbasis mit definierter Viskosität zur Substitution von Mineralöl in Kühlschmierstoffen und Hydraulikölen erprobt. Die Innovation des Vorhabens lag in der Untersuchung eines Mediums, das die hohe Kühlwirkung eines quasi „nicht-viskosen“ wassergemischten KSS mit der Schmierwirkung eines viskosen, nichtwassermischbaren KSS verbindet. Ziel dieses Vorhabens ist es, ein Umsetzungskonzept zur Nutzung und Entsorgung des polymeren Schmierstoffs unter praxisnahen Bedingungen zu entwickeln und bei den beteiligten Industriepartnern exemplarisch zu erproben. Dabei sollen sowohl technisch-wirtschaftliche sowie prozess- und systemtechnische Aspekte als auch potenzielle Umweltwirkungen integriert betrachtet und Effizienzpotenziale im Bereich des Energie- und Ressourceneinsatzes bewertet werden. |
| Relevanz: | Substitution von Mineralöl in Kühlschmierstoffen und Hydraulikölenein durch ein kostengünstigeren und umweltverträglicheren Schmierstoff auf Wasserbasis mit definierter Viskosität |
| Kooperationsmöglichkeiten: | Automobilbau Maschinenbau Anlagenbau Elektroindustrie |
| Themenbereiche | - Rohstoff- und Materialeffizienz |
| Letzte Änderung: | 24. März 2010 |





