[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [Z] 506 Projekte

SmartHouse/SmartGrid

Universität/Institut:Fraunhofer - Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik - IWES
Abteilung:Bereich Anlagentechnik und Netzintegration
Region:Hessen
Ansprechpartner:Dr. Ing. Jan Ringelstein
Telefon: +49 561-7294-208
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:September 2008 bis Februar 2011
Inhalt:Gegenwärtig sind Gebäude und Energieanlagen im Bereich der Privathaushalte und kleinerer Gewerbebetriebe nicht in Leit- und Regelungssysteme der elektrischen Energieversorgung eingebunden. Das begrenzt die effiziente Nutzung von Energie stark, da hierdurch das Potenzial nicht berücksichtigt wird, das Privathaus-halte, Bürogebäude und andere gewerbliche Bauten als intelligent vernetzte Systeme bieten könnten.
Das Projekt SmartHouse/SmartGrid führt ein ganzheitliches Konzept für intelligente Gebäude und ihre Ein-bindung in ihr weiteres Umfeld ein, das diese Potenziale nutzbar machen soll. Basierend darauf wird Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) für die kombinierte technische und wirtschaftliche Aggregation von intelligenten Gebäuden entwickelt. Diese sollen in die Lage versetzt werden, mit Kunden und Energieanlagen im lokalen Netzabschnitt zu kommunizieren, zu interagieren und Verhandlungen zu führen. Ziel ist es, ein Maximum an Gesamtenergieeffizienz zu erreichen. Die verwendete Technologie soll auf der Nutzung von vorhandenen offenen Industriestandards sowohl aus dem IKT- als auch dem Energiebereich beruhen. Außerdem sollen Kommunikations- und Informationsverarbeitungssysteme verwendet werden, die bereits breiten Einsatz im privaten und gewerblichen Umfeld gefunden haben. Die SmartHouse/SmartGrid-Technologie soll in drei unterschiedlichen Ländern in Feldtests erprobt werden. Basierend darauf wird das Projekt eine Roadmap hin zur Massenanwendung definieren.

Das Projekt wird von SAP koordiniert. SAP entwickelt Konzepte für Energieversorgungsunternehmen zur Verwaltung einer großen Anzahl von Netzkunden, die sich aktiv an einem Energiemanagement beteiligen. Das Bidirektionale Energiemanage-ment-Interface (BEMI) des ISET und der PowerMatcher von ECN werden für den europäischen Einsatz weiterentwickelt. Hierbei untersucht ISET insbesondere die standardisierte Anbindung des dezentralen Energiemanagements an die Softwaresysteme der Energieversorger.

Relevanz:Effiziente Ausnutzung der durch Energieversorger bereitgestellten elektrischen Energie durch Kommunikation zwischen Verbrauchern und Erzeugern elektrischer Energie.
Kooperationsmöglichkeiten:Energieversorger
Informations- und Kommunikationstechnologie
Themenbereiche- Energieeffizienz
Letzte Änderung:23. März 2010