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Begutachtung von Ökostrom

Universität/Institut:Fraunhofer - Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik - IWES
Abteilung:Bereich Anlagentechnik und Netzintegration
Region:Hessen
Ansprechpartner:Dipl. Ing. Markus Landau
Telefon: +49 561-7294-228
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:Januar 1999 bis
Inhalt:Die seit 1997 gültige Binnenmarktrichtlinie Elektrizität der Europäischen Union hat die Entwicklung von Ökostromprodukten in Deutschland gefördert. Um die besondere Qualität von Ökostrom für den Verbraucher nachprüfbar gewährleisten zu können, wurden von verschiedenen Organisationen Gütelabel entwickelt, die im Detail voneinander abweichen und untereinander konkurrieren. Zu den bekanntesten zählen die der TÜV, des Grünen Strom Label e.V. und des EnergieVision e.V.
Mit der Verabschiedung von wichtigen Gesetzen wie beispielsweise dem EEG, besteht i.d.R. die Notwendigkeit, die Gütekriterien für Ökostrom weiterzuentwickeln. Der vom WWF Deutschland, dem Öko-Institut e.V. und der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen gegründete Trägerverein Energie-Vision e.V. tut dies für sein Gütesiegel „ok-Power“ regelmäßig und hat damit u.a. auch einen Anreiz zum Bau von neuen Ökostrom-Erzeugungsanlagen geschaffen.
Das ISET hat die im Rahmen der Pilotzertifizierungsphase begonnene Begleitung von Ökostromanbieter in 2006 fortgeführt. So sind die Produkte „Hamburg Newpower“ der Vattenfall Europe Hamburg AG, „Nahstrom – Naturstrom aus Kassel” der Städtische Werke AG, „Terra“ der MVV Energie AG Mannheim, „ÖkoPur“ der Vattenfall Europe Berlin AG & Co. KG und „SaarÖko- Pur“ der Energie SaarLorLux nach den „ok-Power“-Kriterien begutachtet worden.
Relevanz:Begutachtung von Öko-Strom Angeboten nach einheitlichen Kriterien für den Erhalt eines Gütesiegels
Kooperationsmöglichkeiten:Energieversorger
Umweltverbände
Themenbereiche- Umweltfreundliche Energieerzeugung
Letzte Änderung:18. März 2010