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PharmaTreat - Reduktion der Emission wasserbelastender Stoffe aus Kliniken durch die Behandlung von Urin mit elementarem Eisen

Universität/Institut:Technische Universität Berlin
Abteilung:Fakultät III Prozesswissenschaften / Institut für Technischen Umweltschutz / Wasserreinhaltung
Region:Berlin
Ansprechpartner:Dipl.-Ing. Michael Stieber
+49 (0)30 314-25480
michael.stieber(at)tu-berlin.de
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:April 2007 bis März 2010
Inhalt:Arzneimittelrückstände können verschiedene negative Effekte in der aquatischen Umwelt hervorrufen. So sind Zytostatika hochgradig toxisch, Antibiotika können zur Resistenzbildung von Krankheitserregern führen und die an sich ungefährlichen Röntgenkontrastmittel (RKM) reichern sich aufgrund ihrer Polarität und Stabilität an. Die Belastung der Gewässer mit den genannten Stoffen sollte daher so weit wie möglich reduziert werden. Eine Entfernung ist mit üblichen Aufbereitungsverfahren einer Kläranlage jedoch schlecht bzw. nur teilweise gegeben. Durch die Separation und Behandlung von Krankenhausurin kann die Emission an Arzneimittelrückständen erheblich verringert werden. Als spezifische Behandlungsmöglichkeit wird die Umsetzung mit elementarem Eisen untersucht.
Relevanz:Wasserreinigung
Kooperationsmöglichkeiten:KompetenzZentrum Wasser Berlin, Berliner Wasserbetriebe
Themenbereiche- Nachhaltige Wasserwirtschaft
Letzte Änderung:17. März 2010
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