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Diffusion globaler Normen und nationales Lernen in der Wasserpolitik - Die Planung und der Bau von Staudämmen zur Stromerzeugung in Ankerländern

Universität/Institut:Technische Universität Berlin
Abteilung:VI Planen Bauen Umwelt / Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung / Fachgebiet Landschaftsökonomie
Region:Berlin
Ansprechpartner:Prof. Dr. Volkmar Hartje
+49 30 314-24537
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:2008 bis 2011
Inhalt:Das Vorhaben ist ein gemeinsames Teilprojekt des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn und dem Fachgebiet Landschaftsökonomie der TU Berlin. Am DIE ist das Vorhaben Teil der Untersuchungen zur Rolle von Ankerländern in der globalen Entwicklungspolitik, insbesondere in der Umweltpolitik. In vier Ankerländern (Brasilien, VR China, Indien und in der Türkei) wird die Entwicklung der Staudammpolitik der letzten Dekaden und ihr aktueller Stand daraufhin untersucht, ob sie sich in Richtung der Empfehlungen der World Commission on Dams verändern. Die Regierungen dieser Länder haben sich skeptisch bis ablehnend gegenüber diesen Empfehlungen geäußert, gleichwohl lassen sich positive Veränderungen allerdings bei massiven Ausbauplänen für weitere Staudämme feststellen. Ob diese Veränderungen als Ergebnis der Diffusion globaler Normen, wie in den Empfehlungen der World Commission on Dams, zu deuten sind oder eher als Ergebnis nationaler Lernprozesse bei der Auseinandersetzung um ihre ökologischen und sozialen Folgen zu sehen sind, wird anhand von vier Länderfallstudien mit Studien einzelner Staudämme analysiert.
Relevanz:Entwicklungspolitik, Umweltpolitik, Staudämme
Kooperationsmöglichkeiten:Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) Bonn
Themenbereiche- Umweltfreundliche Energieerzeugung
- Nachhaltige Wasserwirtschaft
Letzte Änderung:13. März 2010